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Ausbildung

Dr. med. vet.

Anja Sommer

Fachtierärztin für Physiologie und physiologische Chemie

Ihre Tierarztpraxis in Minden

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Zahnpflege

Was Sie über Zahnpflege bei Ihrem Tier wissen sollten:

Wir putzen uns täglich die Zähne, ihr Haustier kann dies nicht. Zusätzlich schaut man als Tierhalter dem Tier selten ins Maul und sieht somit das Ausmaß von Zahnerkrankungen nicht. Erst wenn die Zähne schon stark verändert und entzündet sind, kommt es zu einem unangenehmen Mundgeruch.

Sie sollten wissen, dass Hunde und Katzen darauf angewiesen sind zu Fressen, um zu überleben und somit auch mit starken Zahnschmerzen und Maulschleimhautenzündungen oft noch normal fressen.

Erst im späten Stadium kommt es zur Inappetenz, Gewichtsabnahme und verstärktem Speichelfluss. Zahnstein führt zur Zahnfleischentzündung und Parodontitis und die Entzündung kann sich bis in den Kiefer fortsetzen. Bakterien haben außerdem die Möglichkeit sich durch die Blutbahn auf die linke Herzklappe zu setzen und dort eine Klappenendokardiose zu verursachen. Somit ist Zahnstein nicht nur eine lokale, sondern auch eine systemische Erkrankung.

Jede 2. Katze über 5 Jahren leidet außerdem an einer Zahnerkrankung namens FORL. Hierbei kommt es zur Auflösung von Zahnsubstanz, meist beginnend in den Zahnwurzeln und somit optisch nicht erkennbar. Dies kann nur anhand von Röntgenaufnahmen festgestellt werden. Diese auflösenden Zähen verursachen starke Zahnschmerzen, die die Katze oft nicht zeigt, da es ein chronischer Schmerz ist. Manchmal erkennt man als Tierbesitzer die Zahnschmerzen am Knirschen beim Fressen, Kopfschiefhalten, Brocken wieder runter fallen lassen oder sogar am Anfauchen des Futters. Manche Katzen zeigen allerdings gar keine Symptome.

 

Regelmäßiges Zähneputzen ist das Optimum an Prophylaxe bezüglich des Zahnsteins. Gewöhnen Sie ihr Tier langsam dran, indem Sie erst nur etwas Zahnpasta (keine Menschenzahnpasta!), mit dem Finger auf die Zähne schmieren und danach mit einem Leckerlie belohnen. So merkt Ihr Tier schon mal, dass die Manipulation an den Zähnen nicht schlimm ist. Erst wenn Ihr Tier dies gut toleriert, können Sie die Zahnbürste benutze.

Außerdem sind regelmäßige Zahnsanierungen mittels Ultraschall in Narkose sinnvoll. Bei Katzen sind hierbei die Röntgenuntersuchungen der Zahnwurzeln aufgrund der oben genannten FORL empfehlenswert.

 

Schauen Sie also Ihrem Tier häufiger mal ins Maul und lassen Sie es regelmäßig beim Tierarzt bezüglich der Zähne untersuchen. Sie verbessern somit die Lebensqualität Ihres Lieblings.